Dienstag, 28. Dezember 2010

Draußen vom Walde kam er her

und brachte weihnachtliche Grüße in Form
von Postkarten zu mir her.

Hier eine Collage der ersten Lieferungen unseres
gelben Trägermannes, der uns fast täglich in der
Vorweihnachtszeit besuchte.


Schöööön, gell.

Da meine Korktafel nicht mehr genügend Platz aufweist,
hier die Rückseite eines kleinen Quilts als Trägermaterial
;-)) für diese "Nachzügler"




Das herzige Türschildchen mit dem Lilalaunehaus
ist aus Filz gearbeitet,
das kleine Hunni kam von weit her,
es ist ein japanisches und war sehr hungrig.




Und wie man hier sehen kann, ist auch das Mugrug-Fieber
an mir nicht vorbei gegangen.

Ich freue mich über alle diese feinen Gaben und lieben Grüße
und bedanke mich von Herzen mit einem
Stiefel-Versteck-Spiel ;-)))).






Samstag, 25. Dezember 2010

Drei merkwürdige Gäste

und ein guter Stern




Die vornehmen Leute aus dem Osten hatten den Stall und die Krippe
noch nicht lange verlassen, da trug sich eine seltsame Geschichte
in Bethlehem zu, die in keinem Buch verzeichnet ist.
Wie die Reitergruppe der Könige gerade am Horizont verschwand,
näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall.

Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher.
Zwar war sie wie ein Spaßmacher geschminkt, aber eigentlich
wirkte sie hinter ihrer lustigen Maske sehr, sehr traurig.
Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht.
Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind
zärtlich über das Gesicht: „Ich bin die Lebensfreude“ sagte sie.
„Ich komme zu dir weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben.
Sie haben keine Freude mehr am Leben. Alles ist so bitterernst geworden.“
Dann zog sie ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu.
„Es ist kalt in dieser Welt.
Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen.“

Darauf trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte
ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war.
Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, schien es,
als falle alle Hast und Hektik von ihr ab. „Ich bin die Zeit“ sagte sie
und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht.
„Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug.
Darüber haben die Menschen aber ein großes Geheimnis vergessen.
Die Zeit vergeht nicht. Zeit entsteht. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt.
„Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas
in die Krippe. „Man hat wenig Zeit in dieser Welt.
Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist.
Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer so viel Zeit hast,
wie du dir nimmst und anderen schenkst.“

Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes
Gesicht voller dicker Narben, so als ob sie immer und immer
wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in
der Krippe trat, war es als heilten die Wunden und Verletzungen,
die ihr das Leben zugefügt haben musste.
„Ich bin die Liebe“ sagte die Gestalt und strich dem Kind
zärtlich über das Gesicht. „Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt.
Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig.“
Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke
Tränen tropften auf das Kind. “Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt.
Nimm meine Tränen. Sie sind das Wasser, das den Stein schleift.
Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar
macht und selbst die Wüste zum Blühen bringt.“
Und die Tränen verwandelten sich in drei
wunderschöne blühende rosa Rosen.

Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe
vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gäste,
die dem Kind ihre Gaben gebracht hatten.
Das Kind aber schaute die drei an, als ob es sie verstanden hätte.

Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen.
“Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um
seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen,
weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es Ernst macht
mit der Freude und weil es seine Zeit und seine Liebe verschwendet,
wird die Welt nie mehr so wie früher sein.
Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen guten Stern,
der alles andere in den Schatten stellt.“

Darauf standen die drei Gestalten auf und verließen den Ort.
Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten,
dachten noch lange über diese rätselhaften Worte nach.

Autor unbekannt







Dienstag, 21. Dezember 2010

Die weiße Pracht




Ist sie nicht schön, die weiße Pracht,
die man uns schickte diese Nacht?
Wär da nicht eins, es nennt sich schippen,
so mancher Fluch liegt auf den Lippen.

Warum muß das grad heute sein,
ich habe Kehrwoch, wie gemein,
hät das nicht morgen kommen können,
dann müsste jetzt der Nachbar rennen.

Dann gehts zum Auto, ach wie fein,
wie steig ich in das Ding nun ein?
Erst kratzen, kehren und kalte Hände,
dann nasse Klamotten, das Gesicht spricht Bände.

Geschafft, dann fährt man endlich los,
der erste Stau die Freude groß,
bei Schnee zu fahren ist wohl schwer,
wo ham die bloß ihr Scheinchen her?

So gehts dann weiter, gestresst kommt man an,
wo man dann im trocknen malochen kann.
Am Abend s'ist kalt man muss wieder raus,
erst Auto freilegen, dann kriechend nach Haus.

Und endlich kommt man dann müde an,
wo man dann wieder schippen kann.
Hat man dann auch diese Arbeit vollbracht
wird erst mal Feierabend gemacht.

Doch auch wenn wir jammern und immer klagen,
so muss man feierweise doch sagen,
wir lieben sie diese weiße Pracht
und wünschen sie uns zur Heiligen Nacht.

Sandra Blank




Das ham wa uns verdient, gell.



Sonntag, 19. Dezember 2010

Ein heller Stern leuchtet


uns zum vierten Advent, er hat sich aufgemacht,
die Heiligen drei Könige zum Geburtsstall zu führen.




Der Weg ist noch weit und es ist kalt;
sehr, sehr kalt in Schland.



Drum pack ich mich warm ein, oben mit einem gehäkelten Schal,
abgeschaut bei dem vom Herrn Möbius




und unten mit einem weiteren Paar warmer Stiefelhasen.

Die Farben bringen mich regelrecht zum Schmelzen,
puhhhh, ich könnt eigentlich auch Erika heißen.








Mittwoch, 15. Dezember 2010

Lang ersehnt,

nun sind sie da, die Verwandten, ähm,
Stöffchen aus Amerika :-)) .


Großherzig, wie ich nun mal bin, werd ich sie mit meinen
Stichelbienen "teilen".


Mit dieser Karte schicke ich liebe Grüße
aus Ostfriesland.





Sonntag, 12. Dezember 2010

Zum dritten Advent


legen wir neue Deckchen und Läufer auf
und sorgen für genügend Kerzen ;-)) ,
schließlich soll es bald noch etwas heller werden.



Dieser Läufer mit Herzchen ziert eine Tischplatte bei Hanne,



das Elchs- oder auch Tortendeckchen
- passend zum Elchsquilt -,
liegt beim Bien.



Mit einer Kerze als Deko wärmt es die Elche



und mit einem stoffigen Weihnachtsstern sieht es
- wandlungsfähig wie es ist -, blumig aus.



Mit dem Kerzenbäumchen macht es sich auch ganz gut.
Ich würd sagen, eine runde Sache, grins.

Die Mugjes (Becher) und Untersetzer sind inzwischen schon verpackt,
sie "dampfen" zu meiner heilpraktischen Freundin Klementine.

Ich geh denn mal weiter austeilen....






Sonntag, 5. Dezember 2010

Ein Engel trägt das Licht herein


und wir wolln lieb und fleißig sein.




Ich habs versucht,

hier ein Täschli, es ist aus 60° Dreiecken genäht,




gehalten in Grün und mit Weinlaub,
verschlossen mit einem Endlosreißverschluß .

Gesehen hab ich es bei Cornelia, und nach einer
freundlichen Bitt-Anfrage



bekam ich auch einige Hilfestellungen, ich danke sehr dafür :-)) .
Hier sei noch ein Blick ins Innere der Täsch gewährt.

Beim Wetter gibt es zum Wochenende auch Neues,
nämlich frischen Schnee.





Donnerstag, 2. Dezember 2010

Gestrickt mit Nadeln Stärke 8,


ein Steckschal aus einem
multicolor Fransengarn von Schachenmayr.
Die Anleitung dazu befindet sich netterweise
auf der Innenseite der Garn-Banderole.



Und weil wirs so schön knackig kalt haben,
spendiere ich noch eine Eistüte für diese nette Schneemannfamilie.



Was bringt uns die Wetterlage?
In weiten Landesteilen Niedersachsens starke Schneeverwehungen,
verbreitet mäßiger bis örtlicher Dauerfrost,
na dann, packen wir uns gut ein ;-)).







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